Mediation im Bereich der Bildung und Bildungseinrichtungen

 

Mediation ist von großer Bedeutung als Unterstützung für kontroverse Bildungsfragen. Dies umfasst alle Bildungsbereiche vom Kindergarten bis zur Universität. Darunter fallen alle Personen, die aus pädagogischer Sicht von einer Mediation profitieren könnten, wie Lehrer/Dozenten, Eltern und Schüler/Studenten, jeden Alters.

 

Mediationsbereiche im Bildungsumfeld:

  • Kindergarten
  • Schulen
  • Universitäten / Hochschulen
  • Ausbildungen (Deutschland: duale Ausbildung)
  • Weiterbildung/weiterführende Ausbildungsstätten

 

Die Mediation wird immer in einer Weise durchgeführt, die der jeweiligen Situation entspricht. Es wird große Sorgfalt darauf verwendet, sich an das Alter und die Bedürfnisse der Klienten anzupassen. Wenn über Mediation im Bildungsumfeld gesprochen wird, kann sich die Mediation zu einer Familienmediation entwickeln, wenn dies als notwendig erachtet wird.

 

Einige der möglichen Konfliktsituationen im Bildungsumfeld:

  • Mobbing
  • Konflikte zwischen Kindern und Lehrern
  • zwischen Eltern und Schulen/Kollegium
  • zwischen Lehrern
  • zwischen Auszubildende und ihrem Arbeitgeber

 

Mediation kann auch verwendet werden, um Diskussionen zwischen Eltern und Schule oder andere schwierige Situationen innerhalb von Bildungseinrichtungen zu leiten oder zu strukturieren.

 

Workshops: Im Kindergarten - aber auch in der Schule - können Workshops Kindern helfen, ihre Bedürfnisse und Wünsche zu formulieren und ihre Meinung gegenüber Gleichaltrigen zu artikulieren. Darüber hinaus können Mediationsworkshops Kindern helfen, zu lernen, was für sie wichtig ist, und ihnen aussagekräftige Werkzeuge geben, wie sie unter Streitbedingungen reagieren können.

 

Meinungen - und die Fähigkeit, sich eine eigene Meinung zu bilden - sind unverzichtbare Soft Skills, insbesondere in der demokratischen Bildung.